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männer und ſie verweilten mit ſichtbarem Wohlwollen auf dem Baumeiſter.
„Matze,“ begann das Bürgerhaupt in anerken⸗ nendem und ermunterndem Tone,„Ihr habt Euch in ſchwierigen Fällen immer zu benehmen gewufßt, ſeid mit allen Nationen ausgekommen zur Zeit der Einquartierung; dieſe Reiſe nach Kabul iſt eigentlich ganz für Euren unternehmenden Geiſt geſchaffen. An Eurer Stelle ließ ich mir ſie nicht nehmen. Ich bin überzeugt, daß ſämmtliche Herren Collegen derſelben Anſicht ſind.“
„Ja wohl,“ tönte es aus einem Munde,„Matze muß nach Kabul.“
Matze ſelbſt war ganz andrer Meinung.
„Ich bin der einſtige Matze nicht mehr,“ ſprach er ablehnend,„der ſich ehedem mit Koſaken und Baſch⸗ kiren und Kriegsvolk aus aller Herren Länder her⸗ umgeſtritten, die Jahre, das Gemeinwohl, die koſt⸗ ſpieligen Bauten, das jetzige Lagerbier haben ihren nachtheiligen Einfluß auf meine Conſtitution nicht verfehlt. Ich käme nicht nach England, geſchweige nach Kabul.“
„Nichts iſt aber ſtärkender als Seeluft,“ gab Flaminius zu bedenken,„vielleicht daß eine ſolche Er⸗ holungsreiſe auf Eure Geſundheit recht wohlthätig wirkt. Man hat Beiſpiele. Wollet dies wohl über⸗ legen, Herr Baumeiſter.“
„Und ſollte es mich meinen Antheil am Kroko⸗ dille koſten,“ erklärte Matze,„mich bringt keine Macht der Erde auf meine alten Tage aus Niederroßla. Ich habe mich genug geplagt mein Lebelang, daß ich keine Luſt habe, mich zu guterletzt von einem Wallfiſche verſchlingen zu laſſen.“
„Oh, oh,“ mahnte der Bürgermeiſter,„von ſol⸗


