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wiſſen. Dagegen ſchlug man dem Patrioten vor, wenn er für ſeine Perſon auf ſeine Portivn Krokodill verzichten und dieſelbe ſeinen Collegen abtreten wolle, ſo wäre man nicht abgeneigt, ſolche Enthaltſamkeit mit großem Danke anzunehmen. Kabel, roch immer umarmungsluſtig, fiel dem Drahtzieher zum dritten Male um den Hals und flehte, ſeine Portion Kroko⸗ dill ihm zu überlaſſen, er wolle ſie wohl anwenden. Schlimper mochte ſich aber nur unter der Bedingung zu einer Reſignation hinſichtlich ſeines Erbtheils ver⸗ ſtehen, wenn das Krokodill mit Haut und Haar zu einem gemeinnützigen Zwecke verwendet werde.
„Aber mein Gott,“ erwiederte Matze der Käm⸗ merer,„kann es denn einen gemeinnützigern Zweck überhaupt geben, als wenn der Reichthum uns zu Gute kommt? Wir find das Haupt der Stadt, müſ⸗ ſen denken, ſorgen und berathſchlagen für dieſelbe. Was zu unſerm Beſten geſchieht, geſchieht auch zum Beſten der Stadt und iſt gemeinnützig.“
Schlimpern ausgenommen waren ſämmtliche Rath⸗ männer mit des Kämmerers Ausſpruch einverſtanden; da trat der Bürgermeiſter aus ſeinem Kloſet, woſelbſt er von demjenigen Theile des Kabul'ſchen Codicills, worin von ihm, ſeinen Senatoren und dem Kroko⸗ dille die Rede war, eine Abſchrift genommen.
So wie das Haupt der Verſammlung ſichtbar wurde, trat ſofort eine bemerkenswerthe Stille ein. Selbſt der Mützenmacher that ſeinen Liebkoſungen Einhalt. Der Bürgermeiſter ging ſogleich zur Sache über, weshalb er die außergewöhnliche Verſammlung ausgeſchrieben, und las nach einigen einleitenden Worten wie folgt:
„Nur über einen Gegenſtand von Werth habe ich, Haſſan⸗ben⸗Mullah, mir freie Dispoſition vorbehalten.


