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chen, das verlohnte ſich; wo ſich England einmenge⸗ lirt, handelt ſich's nicht um taube Nüſſe. Der Hof⸗ maler hat ſich was Erkleckliches erpinſelt. So viel ſag' ich.“
Nächſt dem guten und ſchönen Gamaliel und ſei⸗ ner frommen Mutter, welche zunächſt am Stamme ruhten, hatten ſich noch verſchiedene andere Niederroß⸗ laer, denen es gelungen war, eine ziemlich vielgra⸗ dige Verwandtſchaft mit Peter Drollinger's ſeliger Wittwe ausfindig zu machen, unter dem Schatten des hoffnungsvollen Erbſchaftsbaums gelagert.
Unter der ſo urplötzlich, wie nach einem warmen Gewitterregen aus der Erde hervorgewachſenen Vet⸗ terſchaft, die vor dem ſtadtgerichtlichen Proclam keine Ahnung von ihrer gegenſeitigen Exiſtens gehabt, und ſich deshalb jetzt einander ganz erſtaunt anſah, that ſich der Wirth zur Stadt Magdeburg, Athanaſius Lagemann, am Lauteſten hervor. Er kam ſeit dem drei und zwanzigſten April wenig mehr nach Hauſe, und ſchwur auf allen Schenkſtätten und Kreuzwegen, unbekümmert, ob es Jemand zu wiſſen wünſche oder nicht, daß ihn mit dem ſeligen Peter eine ſeltene Seelenharmonie verbunden; er habe ſeinen ganzen Pfeifenbedarf von dem Drollinger entnommen, wel⸗ cher letztere die Pipen bei ihm abgetrunken. Nichts ſei rührender geweſen als dieſe Freundſchaft; ſie ſei zum Sprichwort geworden in der Nachbarſchaft und ſelbſt dem Pöbel aufgefallen, welcher ſeine Verwun⸗ derung unverholen in den Worten:„ſolche Saufbrü⸗ der kommen ſobald nicht wieder,“ ausgeſprochen, ob⸗ ſchon hierunter nur ein gemeinſchaftlicher Schnaps zu verſtehen geweſen. Dieſe Treue belohne ſich jetzt; er hoffe von dem dankbaren Sohne im Teſtamente ge⸗ bührend bedacht zu ſein, denn Balthaſar habe um


