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ſchon ſie auf daſſelbe graufließende Papier gedruckt war wie die andern, ward zur befruchtenden Früh⸗ lingswolke für Gamaliel und ſeine Mutter Felicitas. Der Vorſegen träufte auf das Paar hernieder.
Mutter und Sohn waren zeither als Nullen der Niederroßlaer Geſellſchaft überſehen worden. Seit dem drei und zwanzigſten April war das anders. Die erſte Gnadenſpende, welche als warmer Sprühregen herabwehte, erreichte Madame Drollinger beim Bäcker⸗ meiſter Stutz, wo ſie gewöhnlich am Sonnabend Nach⸗ mittag ihre kleine Wochenrechnung zu berichtigen pflegte. Stutz behauptete, ſie ſei zu ängſtlich im Be⸗ zahlen, er nicht der Mann, der rechtſchaffne Leute mahne und gab eine beſondere Auszeichnung— eine Franzbrezel zu.
Um dieſelbe Zeit lobte Eiſenbeiß das erſte Mal Gamaliel's Reinſchrift eines Pachtvertrags und kam auf das Teſtament, deſſen Eröffnung er nicht auf die lange Bank zu ſchieben rieth.
„Das afiatiſche Straußenei,“ ſprach er,„iſt ſo gut wie im Sack, ſobald die Sache einigermaßen an⸗ gegriffen wird. Sollte Erblaſſer Flauſen machen, wer⸗ fen wir bie Paſtete um und ſuccediren ab intestato; die pars legitima zieht nicht, ſo viel ſag' ich.“
Gamaliel als frommer Sohn, blos die Nothdurft der Mutter im Auge, ſtammelte wonneſchüchtern:„Ach, ein Sonntagsröckchen für die Gute, wenn's das ab⸗ würfet Wir lechzen darnach ſeit Jahren.“
Eiſenbeiß gerieth einigermaßen in Verlegenheit, ob er ſeinen Schreiber mit„Iſt Er“— oder„Sind Sie“— antworten ſollte. Er half ſich indeß als
gewandter Mann und ſprach:„Sind wir“— ein
Narr wollte er ſagen, beſann ſich aber und fügte ſchonend bei—„nicht unklug! Ein Sonntagsröck⸗


