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ſchaute er ſo froh und lebensluſtig, wie er ihn nie im Leben geſehen.
Plötzlich aber tönte in die roſige Traumwelt ein gellender Ton aus der irdiſchen Welt. Ein langge⸗ haltenes Pfeifen ſcholl durch den Wald. Elias fuhr erſchreckt aus dem Schlafe empor. Bereits graute der Morgen.
Nachdem Elias vollkommen munter geworden war, vernahm er durch die ſtille Morgenluft die Schritte von mehreren Perſonen und das ergreifende Wehkla⸗ gen einer Frauenſtimme. Aengſtlich barg ſich der Can⸗ didat hinter dichtes Geſträuch und erwartete klopfen⸗ den Herzens und mit zurückgehaltenem Athem der Dinge, die da kommen ſollten.
Die Schritte kamen immer näher, das Wehklagen ward immer vernehmbarer und mit emporgeſträubten Haaren bemerkte Elias durch eine kleine Oeffnung in dem Geſträuch, wie zwei wild ausſehende Männer ein händeringendes junges Frauenzimmer, das vergebens bat und flehte, an einen Baum banden.
Kaum war dies geſchehen und die Gefangene der⸗ maßen mit Stricken befeſtigt, daß ſie ſich nicht rüh⸗ ren konnte, und ihr Mund mit einem Tuche verbun⸗ den, um das Hülfeſchreien zu verhindern, als ſich die Männer eilends wieder entfernten, ſo daß von ihren Schritten bald nichts mehr zu vernehmen war.
Vergebens mühte ſich die Gefeſſelte, ihrer Ban⸗ den ledig zu werden, wobei ſie ihren ſchrecklichen Zuſtand nur durch leiſes Wimmern zu verrathen ver⸗ mochte.
Elias in ſeinem Verſteck ſchaute dieſer erſchüttern⸗ den Scene eine geraume Zeit zu. Noch immer wußte er nicht, ob er wache oder träume. Ein ſolch außer⸗ ordentliches Abenteuer war dem friedſamen Candida⸗


