Teil eines Werkes 
23. Band, Je länger je lieber : Phantasiestücke und Erzählungen : 2. Band (1855)
Entstehung
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dann will ich das herrliche Jäckchen, ſo weh mir's thut, verſchmerzen.

Der Candidat ergriff bei dieſem Vorſchlag von Reuem die Flucht und kam auf des Trödlers Bitten nochmals zurück.

Sie ſind auch ſchrecklich kurz angebunden, ſprach letzterer.Unter der Bedingung, daß Sie mich künftig wieder in Nahrung ſetzen, ſollen Sie mir diesmal nichts herausgeben.

Elias konnte ſich noch immer nicht zum Handel entſchließen.

Nun, rief der Trödler im verſtellten Tone des höchſtens Erſtaunens,Sie wollen doch nicht etwa noch heraushaben?

Allerdings, geſtand der Candidat ſtockend, der durch die Aechtung, die der Handelsmann über ſei⸗ nen Frack ausgeſprochen, an dieſem ſelbſt ganz irre geworden.

Nun, das iſt ſpaßhaft, fuhr der Händler iro⸗ niſch fort,was verlangen Sie denn?

Unter einen Thaler, ſprach leiſe Elias,kann ich den Frack gegen das Jäckchen nicht abtreten.

Was, einen Thaler?! ſchrie hier der Tröd⸗ ler mit einer Stentorſtimme, daß der Candidat er⸗ ſchrak und ihn bat, nicht ſo außerordentlich zu ſchreien.

Da half aber kein Bitten und Zureden. Der Händler that unermeßlich aufgebracht über ſolches Verlangen. Doch damit wir dieſe Angelegenheit nicht zu weit ausſpinnen, das Ende vom Liede war das Gewöhnliche. Durch beiderſeitiges Nachgeben ward man endlich dennoch Handelseins. Elias erhielt für ſeinen Frack das Nankingjäckchen und ſechzehn Gro⸗ ſchen ſchlecht Geld, obſchon der Trödler fortwährend