Teil eines Werkes 
23. Band, Je länger je lieber : Phantasiestücke und Erzählungen : 2. Band (1855)
Entstehung
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ſchen Schnittes und des groben abgetragenen Tuchs hinlänglich ausſprach.

Sehen Sie, das ſind Fracks, ſprach er weiter, indem er auf mehrere an der Wand hängende Exem⸗ plare zeigte,dagegen muß ſich Ihr Langſchvoß aus dem ſiebenjährigen Kriege verſtecken. Wie geſagt, mein baares Geld ſetze ich zu, wenn ich mich mit acht Groſchen begnüge; wären Sie einigermaßen von chriſtlicher Geſinnung beſeelt, würden Sie mir eine ſolche Anmuthung gar nicht ſtellen und freiwillig noch vier Groſchen zulegen.

Jetzt ward es dem Candidaten zu arg. Der jüdiſche Trödler zog ſogar ſeine chriſtliche Geſinnung in Zweifel, bei ihm, einem ſo gottesfürchtigen Can⸗ didaten der Gottesgelehrſamkeit! Das war nicht zu ertragen. Halb Zorn, halb Wehmuth im Herzen wollte Elias, ohne ein Wort zu erwiedern, davon.

So warten Sie doch, rief ihm der Trödler nach,ein Gebot giebt das andere, Thal und Berg kommen zuſammen, warum wir nicht.

Nimmermehr! antwortete Elias,aus unſerm Handel kann auf dieſer Welt nichts werden.

So kommen Sie nur einen Augenblick zurück, fuhr der Trödler drängend fort,Sie wären der Erſte nicht, mit dem ich nicht noch Handelseins ge⸗ worden wäre.

Unſchlüſſig zögerte Elias. Endlich ließ er ſich bewegen, nochmals umzukehren.

Nun, begann der Trödler den Handel von Neuem,ich will an Ihnen mein Möglichſtes thun, obſchon ich nicht weiß, wie ich es bei meiner Frau verantworten will. Unter der Bedingung, daß Sie gegen Jedermann reinen Mund halten, ſollen Sie mir nur vier Groſchen herausgeben nächſt dem Fracke,