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Ausſicht nach dem Garten mußt Du verzichten; auch das Brätchen an Sonn⸗ und Feſttagen iſt Dir in den Brunnen gefallen. O, jetzt fühle ich wahrhaft, was bittere Armuth zu bedeuten.“
Er lief verzweiflungsvoll die an Gäſten leere Schenkſtube wiederholt auf und ab.
„Was da,“ rief er endlich, und bekam wieder frohen Muth,„ich riskire es und verkeile den Frack. Ich brauche ja nicht auf der Heerſtraße zu bleiben, wo mir die mediſante Menſchheit aller Augenblicke in den Weg läuft; ich bin ja bekannt ringsumher, ich ſchneide mitten durch, über Berg und Thal, durch Wald und Flur, der Chauſſee ſo fern als möglich. Ja, es bleibt beim Nankingjäckchen!“
Eiligſt legte er die vier Pfennige für das Bier auf den Tiſch und war nach wenigen Sekunden mit dem Kleidertrödler im Handel verwickelt.
Hier ſank ihm aber anfangs der Muth gewaltig. Er glaubte ſeinen Ohren nicht zu trauen. Der Kaufmann wollte nämlich noch acht Groſchen heraus⸗ haben, wenn er ſein Jäckchen gegen den Candidaten⸗ frack herausgebe.
Das hatte der arme Elias freilich nicht erwartet, daß ſein ihm ſo theuer ehrwürdiger Frack nicht ein⸗ mal einer dürftigen Nankingjacke die Waage halten ſollte.
„Aber betrachten Sie auch die Naht,“ fuhr der Trödler in ſeinem gewohnten anpreiſenden Tone fort, „und das Zeug, ſolches giebt's heutzutage gar nicht mehr, Leder iſt nichts dagegen, und wie wäſcht ſich's! Ich büße mein eigenes Geld bei dem Handel ein.“ Zugleich maß er den Frack des Candidaten mit einem Blicke, der ſeine innerſte Empörung ob des altmodi⸗
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