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kaufteſt und ein wohlfeileres Kleidungsſtück dafür an dich brächteſt? Für den Ueberſchuß könnteſt du dann deines Herzens Wunſch befriedigen und der Mutter Kattun zu einem Röckchen erhandeln.“ Die Blicke des guten Sohnes ſuchten daher in dem Kleider⸗Ba⸗ zar nach ſo einem wohlfeilern Stück.
Plötzlich that Elias einen Freudenſprung in die Luft. Richtig, da hing an der Ecke ein allerliebſtes Nankingjäckchen. Das konnte ein Königreich nicht koſten. Da war ſein ehrwürdiger langſchößiger Frack ein Krönungsmantel dagegen. Da mußte er eine re⸗ ſpectable Summe herausbekommen.
„Zu einem neuen Fracke wird der liebe Gott auch wieder helfen,“ tröſtete er ſich,„ich bekomme vom nächſten Monat vier neue Clavierſtunden beim Tuchmacher Engelmann; da kann ich das Tuch ab⸗ klavieren und Engelmann hat ſtets als Chriſt an mir gehandelt.“
Elias war ſchon im Begriff, ſein halb Glas Braunbier zu berichtigen und auf den Kleiderhandel und Kattuneinkauf zu gehen, als ein neues Bedenken in ihm aufſtieg.
„Aber als ehrſamer Candidat der Thevlogie,“ frug er ſich,„kannſt du doch unmöglich ſo durch die weite Welt reiſen? Wenn dir nun Kirchenlicht zu⸗ fällig begegnet und den dereinſtigen Herrn Confrater im chineſiſchen Nankingjäckchen einherſtolziren ſieht, muß er nicht in gerechte Beſorgniß gerathen, daß es mit meiner Wenigkeit rapple?“
Das war ein höchſt fataler Fall, der ihm da in den Sinn gekommen.
„Armes Mütterchen,“ ſprach der gute Sohn, „alſp ſoll aus dem neuen Sonntagsröckchen wirklich nichts werden. Auf das Stübchen mit der herrlichen


