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Freude, ſich als perſönlicher Erbe ſo großmüthig und reichlich bedacht zu ſehen.
Er hielt Anfangs die ganze Sache für einen ſchö⸗ nen Traum; als er aber von Gerichtswegen erſucht ward, die aufgezählte Summe durchzuſehen, ſich von ihrer Richtigkeit zu überzeugen und ſie in Empfang zu nehmen, würde er unfehlbar dem vorſitzenden Amini Mekhemed, ſo wie der geſammten Erbcommiſſion um den Hals gefallen ſein, wäre er nicht durch die ver⸗ ſchiedenen Schranken und Barrieren daran verhindert worden. Er breitete ſehnend ſeine Arme aus und umfaßte Alles, was in ſeine Hand kam. Vor der Hand war's der Factor. Er würgte ihn förmlich, um ſeine Freude thatſächlich auszulaſſen, ſo daß ihn Süßmilch vor allen Dingen Mäßigung anempfahl.
In äußerſt froher Gemüthsſtimmung nahmen die Erbfahrer Abſchied von der Erbcommiſſion. Ihr Hauptzweck war erreicht. Nimmer hätte man geglaubt, daß man mit den Gerichten von Kabul ſo ohne alle Schwierigkeiten und ohne Sporteln, woran man in Europa gewöhnt war, aus einander kommen würde.
Glücklich und goldbeladen traf man Anſtalt, den Gerichtsſaal zu verlaſſen. Als man ſich aber nach dem Attaché umſchaute, war er weder zu ſehen noch zu hören. Bei dem allgemeinen Tumult, welchen Zeiſig's Ohnmacht zu Folge hatte, war er unverſehends abhanden gekommen.
Den Erbfahrern blieb jetzt nichts übrig, als ohne Lagemann den Rückweg anzutreten. Dieſer erfolgte in derſelben Ordnung und mit demſelbe Pompe wie der Herweg, nur daß es in den Gemüthern der Nie⸗ derroßlaer weit fröhlicher ausſah.
Leider aber war die Prozeſſion noch nicht weit vorgeſchritten, als ſie durch eine große Menſchenmenge


