dullah und wollten von ihrer Herrin nicht laſſen. Alle drei wurden auf das Schiff gebracht, welches ſo eben nach Europa abzugehen im Begriff ſtand. Der Türke tobte wie ein Beſeſſener und ſtieß gottesläſter⸗ liche Redensarten aus, die zum Glück Niemand ver⸗ ſtand. Er beſtand darauf, gleichfalls nach Europa zurückgenommen zu werden, worauf aber Sir John nicht einging.„Die Milady,“ erwiederte dieſer, „habe ſich unter ſeinen Schutz begeben und er dürfe nicht geſtatten, daß ein für ſeinen Schützling ſo ge⸗ fährliches Individuum auf das Schiff mit aufgenom⸗ men werde.“
Abdullah, nachdem er einſah, daß gegen den hart⸗ köpfigen Seemann nichts auszurichten ſei, reclamirte jetzt wenigſtens ein Käſtchen mit Diamanten, daß ſich im Gewahrſam der Braminin befand. Ohne die ge⸗ ringſte Weigerung von Seiten der letztern ward ihm dieſes überantwortet, worauf ſich ſein toller Raptus ſichtbar legte.
Bereits am andern Tage lichtete das nach Europa beſtimmte Schiff die Anker, nachdem Sir John zu⸗ vor ſämmtlichen Niederroßlaern noch ein recht heiteres Diner gegeben hatte. Nur höchſt ungern trennten ſich Victor und Gamaliel von dem wackern Capitain und dem intelligenten Doctor Barring, welcher gleich⸗ falls nach Europa zurückkehrte.
Der Oſtindienfahrer, welcher die Erbſchaar und den Herrn Abdullah am Bord hatte, trat einige Tage ſpäter ſeine Reiſe an.


