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der Schwarze mit dem blitzenden Barbiermeſſer fort⸗ während in der Nähe des Königs geſtanden hätte.
Mehre der hohen Würdenträger machten jetzt verſchiedene pantomimiſche Bewegungen, um ſich dem weißen Manne verſtändlich zu machen; der weiße Mann aber verſtand ſchlechterdings nichts von all' dieſen telegraphiſchen Geſtikulationen. Er ſchüttelte fortwährend mit dem Kopfe, indem er beſtändig aus⸗ rief:„Nix verſteh,“ welchen Ausdruck er aus ſeinen Converſationen mit den Koſacken gewohnt war.
Endlich reichte man ihm das Barbiermeſſer und zeigte unverholen auf den Hals.
„Daß Gott,“ dachte der Hotelier,„da ſoll ich mir wahrſcheinlich mit eigener Hand die Kehle ab⸗ ſchneiden. Das iſt doch eine gräßliche Zumuthung.“ Jetzt that der Attaché erſt recht, als ob er die Schwarzen nicht verſtünde.
Nun zeigte man auf Seine Majeſtät, welche auch ſogleich den Hals entblößte und bereitwillig hinhielt.
„Alſo dem Könige ſelbſt ſoll ich die Gurgel durch⸗ ſchneiden?“ dachte Lagemann;„das iſt was Anders. Wahrſcheinlich getrauet ſich Niemand von ſeinen ge⸗ treuen Unterthanen an den gehetligten und geſalbten Corpus.“
Er unterſuchte jetzt euragös die Schärfe des Ra⸗ ſirmeſſers und fand, daß ſie nichts zu wünſchen übrig laſſe.
„Unfehlbar,“ fuhr der Attachs in ſeiner Gedan⸗ kenfolge fort,„iſt es ein Tyrann, welcher den Tod verdient hat; er würde ſonſt nicht ſo gutwillig den Kopf herhalten. Ich vertrete blos das Schwert der Gerechtigkeit und habe mir wegen ſeines Ablebens keine Vorwürfe zu machen.“
Er war eben im Begriffe an's Werk zu gehen,


