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ſchwarzen Menſchen⸗Ungeheuern ſelbſt zum Unterhalte dienen würde.“
Lagemann's Seufzer ſchien diesmal wirklich in Erfüllung gehen zu wollen. Zwei Neger, wahrſchein⸗ lich abgeſandt von Seiner Majeſtät, erſchienen, faßten den etwas widerſtrebenden Attaché an beiden Armen und führten ihn vor den Thron Seiner ſchwarzen Herrlichkeit, wo ſie auf einen Wink den Niederroßlaer Hotelier zu entkleiden begannen.
Lagemann ahnte aus dieſer Entkleidung das Schlimmſte und verſtand ſich erſt nach vielem Wider⸗ ſtreben dazu. Nur durch häufige wiederholte kräftige Griffe gelang es den Schwarzen, ein Kleidungsſtück nach dem andern dem Attachs zu entwinden. Die Averſion des letztern gegen die Entkleidung ward noch vermehrt, als er plötzlich gewahrte, wie einer der in der Nähe ſtehenden Neger ein Raſirmeſſer hervorzog.
Als man den Widerſpenſtigen bis auf's Hemd entkleidet hatte, legte man ihn ſo lang er war auf den Boden, und Seine Majeſtät geruhten höchſteigen⸗ händig den Körper des vor Angſt am ganzen Leibe ſchwitzenden Lagemann zu betaſten und zu durchkneten.
Der unglückliche ei— devant Hotelier von Nieder⸗ roßla glaubte in ſeiner bedrängten Lage, man wolle ihn fleiſchermäßig unterſuchen, ob er auch gehörig an⸗ geſetzt, um der königlichen Tafel keine Schande zu machen.
Nachdem ſich Seine Majeſtät überzeugt, daß die weißen Männer gerade eben ſo gebaut wären, wie ſeine Unterthanen, darum hatte er den Magdeburger unterſucht, nahm er wieder auf ſeinem Stuhle Platz, und Lagemann ward zu ſeiner eben ſo großen Ver⸗ wunderung als Freude wieder angekleidet. Letztere würde vollkommen ungetrübt geweſen ſein, wenn nicht


