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beſchäftigt, einige Naſenbäder zu nehmen. Wie bei einem Wallfiſche ſtieg der Waſſerſtrahl aus dem Ge⸗ ruchsorgan empor, worauf ſich der anweſende Chirurg anſchickte das Uebel an der Wurzel anzufaſſen. Süß⸗ milch wartete die Operation ſelbſt nicht ab, ſondern lenkte den Sterngucker abermals ſchaudernd abwärts.
Durch die zwei Fehlfahrten war er übrigens weiſe geworden und richtete ſein Geſchoß zum dritten Male ſo glücklich, daß er diesmal wirklich in's Schwarze traf, nämlich in das erſehnte Fenſter der Geliebten. Die brennende Liebe, welche weithin leuchtete, kündigte den Treffer an. Aber welches Mißgeſchick, eben als der Factor im Begriffe ſtand, in den Hitergrund ſeines Himmelreichs einzudringen, ſenkte ſich ein graues Gewölk herab, das aus linnenem Zeuge beſtand und nichts anders als ein Rouleau war.
Süßmilch hatte in der That mit allen Hinder⸗ niſſen der Aſtronomie zu kämpfen; denn nichts wirkt auf Beobachtungen nachtheiliger, als eine graue Wand, welche den Himmel bedeckt.
Der Factor gerieth in eine wahrhafte exaltirte Stimmung, ob dieſes neuen und völlig unerwarteten Malheurs. Seine Phantaſie gerieth in Wallung, ob⸗ ſchon das bei ihm ſelten der Fall war; aber die Sach⸗ lage war der Art, daß auch eine höchſt proſaiſche Natur ſich hinter der grauen Wand Allerlei zu denken vermochte.
Endlich ſchnarrte das Rouleau wieder aufwärts und die Poſamentirertochter erſchien bei offenem Fen⸗ ſter nach ſorgfältig geordneter Toilette in aller Pracht und Herrlichkeit.
Der Factor, welcher wie ein Luchs auf ſein Beute lauerte, erſchrak ob des unverhofften Sonnenaufgangs dermaßen, daß er mit dem Teleſcop wieder die Rich⸗


