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ſcheidende Blick ſollte geſchehen. Neues Mißgeſchick; Süßmilch ſchaute in ein Nebelmeer; alle obſervirten Gegenſtände floſſen coloſſal und chaotiſch durcheinander. Der neue Herſchel ſchob und förderte jetzt mit Uner⸗ müdlichkeit, um das Inſtrument ſeiner Geſichtskraft conform zu ſtellen. Seinen Probirſtein bildete hier⸗ bei eine unfern befindliche Feuereſſe. Endlich hatte er alle Hinderniſſe beſiegt und der Weg zu ſeinem Himmelreiche ſtand offen. Es galt jetzt nur, das rechte Fenſter unter den vielen gegenüberliegenden zu treffen. Süßmilch zitterte vor freudiger Haſt. Das Rohr irrte unſicher hin und wieder und haſchte end⸗ lich ein Fenſter, welches es feſthielt. Aber welch ein Sturzbad für den glühenden Liebhaber! Sein Auge erblickte ganz dentlich ein altes ſcheußliches Weib, das ſo eben ungeſcheut und im tiefſten Negligé ein Bedürfniß verrichtete, welches freilich Niemand anders für ſie verrichten konnte.
Der Factor prallte ſchaudernd und ſchamhaft zu⸗ rück und begriff nicht, wie die Unverſchämtheit einer Frauensperſon ſo weit gehen könne. Er bedachte frei⸗ lich nicht, daß jenes unerfreuliche Geſtirn nicht ahnen konnte, ſich teleſcopiſch in ſeinem unaufſchieblichen Geſchäft fixirt zu ſehen.
Süßmilch, durch dieſes abſchreckende Phänomen nachdenklich gemacht, entdeckte endlich, daß er ein ganzes Stockwerk zu tief gerathen ſei. Er beſchloß alſo vorſichtiger zu Werke zu gehen, viſirte abermals und mit mehr Ruhe, jedoch ohne auf ein erwünſch⸗ teres Reſultat zu ſtoßen. Sein Rohr ertappte dies⸗ mal ein Fenſter, hinter welchem es gleichfalls nicht eben poetiſch herging. Ein übelausſehendes Indivi⸗ duum ſtand im Begriff, ſich einen Naſenpolypen aus⸗ ſchneiden zu laſſen. Als Vorkur war daſſelbe gerade


