„ohne Trennung kein Wiederſehen!“
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dient hat, ſo hat er ihn einzig deshalb verdient, weil er den Napoleon lächerlich gemacht hat.“
„Mir aus der Seele geſprochen,“ fiel Wertheim ein;„aber der Todte würde jetzt, wo die Leidenſchaft verraucht iſt, auch anders ſingen und ſagen.“
Wertheim und Eginhard waren wieder auf ihr Lieblingsthema auf den großen Kaiſer gekommen, während ſich die übrige Geſellſchaft in Paare abge⸗ ſondert hatte. Camilla hörte voller Andacht den Apo⸗ theoſen zu, die Eginhard zur Verherrlichung Napo⸗ leon's zum Beſten gab.
So kam Mitternacht heran, bevor ſich die Geſell⸗ ſchaft trennte. Der letzte Traſt galt einem einſtigen frohen Wiederſehen. Alle Gläſer klangen wie Glocken an einander und der Feuerwächter verkündete die zwölfte Stunde.
17.
Die ganze Familie Wertheim, Signor Baßilico und Eugenie, ſo wie Albert und Bodo, hatten den zwei Muſenſöhnen das Geleit gegeben bis zum Gaſt⸗ haus, das den Namen„Schönbronnen“ führte, und ungefähr anderthalb Stunden von Buchenfels gelegen war. Der Morgen war wunderſchön, die Lerchen jubelten, Wald und Fluren dufteten erquickend; nur in den Herzen der Abſchiednehmenden ſah es nicht heiter aus. Manches Thränlein ſtand in den Augen der Mädchen, ſelbſt der alte Wertheim mußte ſich die Augen trocknen, als der herbe Augenblick der Tren⸗ nung gekommen war. Johannes und Eginhard ſtell⸗ ten ſich gefaßter, als ſie waren.
„Lebt wohl, ihr Lieben alle,“ rief Eginhard mit bewegter Stimme, drückte nochmals Allen die Hand,


