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„Gleich hier neben der Laube,“ verſicherte dieſe.
„Das fehlte noch,“ drängte Pauline,„kommt,
. kommt!“
Camilla, von Natur beherzter und indifferenter gegen Geſpenſter, ſuchte die Freundin zu beruhigen
und zurückzuhalten.„Er geht nur des Nachts um,“ ſprach ſie,„jetzt nicht“
¹„Wird Dich nicht fragen,“ fiel Pauline ein.
1 Marie fuhr aber mit einem Male vom Sitze auf: „Habt Ihr nichts gehört?“ frug ſie zähneklappernd,
1„Um Gotteswillen, was denn?“ rief die Schweſter. „Es ſcharrt an der Parkwand.“
„Was ſoll denn ſcharren!“ lachte Camilla, und drei horchten ſtill auf.
„Himmliſcher Freund,“ rief von außen eine Stimme, „Und wär' die Mauer höher als die Jungfrau,
1 Die ſeit ewig grau verſchleiert ſitzt,
ich muß hinauf.“ Zugleich vernahm man das Geräuſch eines von außen Emporkletternden und alsbald ward Eginhard's Kopf über der Mauer ſichtbar.
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„O, warum enteilen Sie, ſchöne Damen?“ rief er den davon laufenden Mädchen nach; und zu Johan⸗ nes, der ziemlich ärgerlich unten an der Mauer ſtand: „Himmliſche Kinder, ſag ich Dir, wahre Gazellen, ſo
viel ich in der Dämmerung wahrnehmen kann.“ Johannes zankte und rief, daß Eginhard wieder
herabklettern ſollte; dieſer aber trieb tauſenderlei Kurz⸗ weil.„Die erſte Baſtion iſt ſchon erobert,“ ſprach er, „der Feind hat ſich unſtreitig in's Schloß zurückgezo⸗ gen.“ Er recognoscirte die Localität des Schloßparks. „Das muß ehedem eine Art Bärenzwinger geweſen ſein,“ meinte er,„hier mag es ſonſt ſchön gebrummt
haben. Jetzt ſind leider die guten Bären todt und keine Gefahr mehr vorhanden; wo drei hübſche Mäd⸗


