Teil eines Werkes 
16. Band, Moosrosen : Novellen und Erzählungen : 2. Band (1854)
Entstehung
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kums auf Buchenfels nicht lange den Kopf zerbrechen.

Sie waren in der Welt Niemand andres, als die

Verfaſſerin des niedlichen Poſtſcripts im Briefe an Johannes, die wunderliebliche ſiebzehnjährige Pauline und die reizende Marie, die zwei Jahre ältere Schwe⸗ ſter. Auch die Mutter des ſchönen Schweſterpaares, Wertheim's treffliche Gattin und Hausfrau und des Paſtors ſehr hübſche Camilla müſſen mit vollem Rechte hierher gerechnet werden.

Die antiquariſchen, heraldiſchen und atrtiſtiſchen Unterſuchungen des alten Schloßtheils waren daher mit Recht auf die Ankunft der cvurageuſen Muſen⸗ ſöhne aufgeſchoben worden. Da ließe ſich eher etwas riskiren, hatte Pauline gemeint.

Wo ſie nur bleiben, frug dieſe eines Tages beim Nachmittagskaffee, der auf dem Balkone des Schloſſes eingenommen ward, von wo man die er⸗ quickende Ausſicht über das große ſchöne Thal genoß; Du haſt den Brief gewiß wieder liegen laſſen, lie⸗ bes Väterchen?

Schweig, zankte Wertheim in ſeiner drolligen Manier, indem er die Tabackswolken in die blaue Luft blies,liegen laſſen? Wünſcht Jemand, daß der Hans da wäre, bin ich's. Der herrliche Junge, hab' ihn faſt anderthalb Jahre nicht geſehen. Ihr ſeid's gar nicht werth, daß er die ſchöne Ferienzeit unſerer Ein⸗ ſiedelei zum Opfer bringt. Er thut es auch blos mir zu Liebe.

Wie doch die Zeit vergeht, ſprach ſinnend die Mutter.Du beſuchteſt noch die Schule, Pauline, als er uns das letzte Mal beſuchte, und Marie war nicht lange vorher confirmirt worden.

Iſt raſend in die Höhe geſchoſſen, bemerkte