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mir einmal nicht helfen. Denke nur, Kaiſer der großen Nation.“
„Die große Nation war keine freie Nation,“ erwiederte Johannes ernſt.„Aber unter dem liebens⸗ würdigen Juſte⸗Milieu, den Doctrinairs und wie ſie alle heißen, da iſt ſie es wohl, he? Jetzt aber, beſter Hans, laß uns vor allen Dingen unſere Reiſe über⸗ legen. Ich darf gar nicht daran denken. Wann bre⸗ chen wir denn auf?“
„Am Schönſten wär' es,“ meinte Johannes,„des Abends. Wir gehen die Nacht hindurch, da die Tage ſo warm ſind.“
„Göttlicher Gedanke,“ rief Eginhard,„himmliſche Wanderung. Rings Abendlauten friedlicher Dörfer, heimkehrende Heerdenglocken. Das Abendroth glüht, die heieigen Sterne ziehen herauf, wir immer darun⸗ ter hinweg. Zur Rechten und Linken träumende und duftende Blumen. Wir hindurch unter Sang und Klang. Dann keimt der Morgen. Die erſte Lerche ſingt ihr frommes Morgenlied am dunkeln Himmel. Bald blicken wir in das brennende Morgenroth und wandern direkt hinein. Die Sonne ſteigt herauf, wir immer vorwärts bis neun oder zehn Uhr; dann Sieſte gehalten in irgend einem ſchattig gelegenen Dorfe. Apropos, Dein Onkel ſammt Coufinen haben wohl noch keine Ahnung von Heine?“
„Wohl ſchwerlich,“ lächelte Johannes.
„Da muß ich das Buch der Lieder noch einſacken,“ entſchied Eginhard.„Bruder, es wird himmliſch. Das war ſchon immer mein Wunſch, einmal einen Früh⸗ ling zu verleben in herrlicher Gegend poetiſch, humo⸗ riſtiſch, unter guten frohen Menſchen.“


