Teil eines Werkes 
15. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 3. Band (1854)
Entstehung
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meinen öffentlichen Handlungen verſchmolzen. Es giebt keinen einzigen, den ich nicht geheiligt hätte. Un⸗ glücklicher Weiſe waren die Umſtände ſchwierig. Ich wurde gezwungen, ſtrenge zu ſein, aufzuſchieben; ich konnte den Bogen nicht losdrücken, und ſo iſt Frank⸗ reich der liberalen Inſtitutionen beraubt worden, die ich demſelben beſtimmt hatte. Frankreich wird mich mit Nachſicht richten und meine Abſichten in Rechnung bringen. Es liebt meinen Namen, meine Siege; ahmet es nach, bleibt treu den Meinungen, die wir vertheidigt, dem Ruhme, den wir errungen haben. Auf jedem andern Wege giebt es nur Schmach und Verwirrung.

Am Abende deſſelben Tages berichtete dem Kaiſer einer ſeiner Diener, daß man einen Kometen am weſt⸗ lichen Himmel erblickt habe.

Einen Kometen? rief Napoleon,ein ſolcher war der Vorbote von Cäſar's Tode.

Furchtbar tobte der Sturm am folgenden Tage; himmelhoch brandeten die Meereswogen an den ſtei⸗ len Felſenufern von Sanct Helena; der ganze Him⸗ mel war düſter umhangen, in Strömen floß der Re⸗ gen nieder. Es ſchien, als wollte die ganze Natur das Erlöſchen eines großen Geſtirns verkünden. Die Weiden an der Lieblingsquelle im Thale von Gera⸗ nium, wo der Kaiſer ſo oft weilte und ſich erquickte, wurden entwurzelt; alle Pflanzungen verwüſtet. Nur ein ſchlankgewachſener Gummibaum widerſtand eine geraume Zeit; da faßte ihn ein Wirbelwind und warf ihn zu Boden. Nichts von dem, was der Kaiſer liebte, ſollte ihn überleben..

Weder das Brauſen des Orkans, noch der her⸗ niederrauſchende Regen, noch der ferne Donner des Meeres hatten Napolevn aus ſeinem Schlummer ge⸗