Teil eines Werkes 
15. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 3. Band (1854)
Entstehung
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nach Rom begeben; Sie werden meine Mutter, meine Familie aufſuchen. Sie werden ihnen meine Leiden und mein Ende erzählen; Sie werden ihnen ſagen, daß Napoleon auf dieſem traurigen Felſen, in dem bejammernswürdigſten Zuſtande, von Allem verlaſſen, an Allem Mangel leidend, geſtorben iſt.

Am folgenden Tage brachte man ihm Waſſer aus der nahen Quelle zu Hutsgate.

Wenn das Schickſal wollte, ſagte Napoleon, daß ich wieder genäſe, ſo würde ich an dem Orte, wo dieſe Quelle ſprudelt, ein Denkmal errichten, zum Andenken an die Linderung, welche mir dieſes kühle Waſſer ſo oft verſchafft hat.

Wenn man, fuhr er fort,nach meinem Tode meine Aſche nicht ächtet, wie man meine Perſon ge⸗ ächtet hat und mir ein wenig Erde vergönnt, ſo wünſche ich im Dome zu Ajaccio auf Corſika neben meinen Voreltern oder an den Ufern der Seine zu ruhen, inmitten des franzöſiſchen Volkes, das ich ſo ſehr geliebt habe. Allein, wenn man auch dieſes ver⸗ weigert, dann begrabe man mich da, wo dieſes ſüße und reine Waſſer fließt.

Am Morgen des dritten Mai ließ der Kaiſer die Vollſtrecker ſeines Teſtamentes, die Grafen Bertrand und Montholon an ſein Leidenslager kommen. Seine Stimme iſt feierlich und er ſpricht den letzten Willen ſeiner Allmacht aus:

Sie werden nach Europa zurückkehren, ſagt er; ich bin Ihnen einige Rathſchläge über das Beneh⸗ men ſchuldig, welches Sie zu beobachten haben. Sie haben meine Verbannung getheilt, Sie werden mein Andenken ehren. Sie werden Nichts thun, was daſſelbe beleidigen könnte. Ich habe alle Grundſätze ſanctionirt, ich habe ſie mit meinen Geſetzen, mit

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