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zu verlieren, wenn wir unſre Freunde, die eine Tag⸗ parthie vorhaben, noch zu Hauſe antreffen wollen.“
Mit dieſen Worten zog er Ruffus mit ſich fort nach der Beſitzung Eugen's.
Es war am Abende deſſelben Tages, als die Fa⸗ milien Normand und Falkland auf dem großen Altan vor Eugen's Wohnung, wo man eine ſchöne Ausſicht über das blühende Thal genoß, verſammelt waren. Ruffus ſaß inmitten der beiden reizenden Frauen Vie⸗ torine und Valerie, welche wieder von blühenden Kna⸗ ben und Mädchen umringt waren, und nicht müde wurden mit Fragen über Frankreich, Paris und die Lieben, die ſie dort zurück gelaſſen hatten.
Alle lauſchten der Rede ſeines Mundes wie einem Märchen aus Tauſend und Einer Nacht. So hatten ſie bereits erfahren, daß Onkel Norwand ſich wohl befinde, ſo gut es die politiſchen Verhältniſſe nur ge⸗ ſtatteten; daß Henriette gleichfalls an der Seite ihres geliebten Zarengow's, dem ruſſiſchen Geſandtſchafts⸗ ſeeretair in Paris, ein glückliches Leben führe und ſelbſt ein glänzendes Haus mache. Auch der Straß⸗ burger Onkel, der Vater Vietorinen's, der ſich ſo ge⸗ ſchickt einer jeden Regierung zu accommodiren gewußt, war ſehr von Glück begünſtigt, bereits Präfect eines Süddepartements geworden. Ruffus hatte alle die Genannten vor ſeiner Abreiſe aus Frankreich beſucht und von Jedem Grüße und Briefe mitgebracht.
Desgleichen war wieder ihm von Seiten der ame⸗ rikaniſchen Freunde die betrübende Nachricht gewor⸗ den, daß Valerien's Mutter, Frau Laroſe, unmittel⸗ bar nach der Ankunft in der neuen Heimath, wahr⸗ ſcheinlich von der ſtürmiſchen Seefahrt und von frü⸗ hern Leiden zu ſehr angegriffen, geſtorben war.


