und reichte dieſem, ohne ihn zu kennen, die gaſt⸗ freundliche Hand.
„Ich wünſchte Herrn Eugen Normand zu ſpre⸗ chen,“ begann jetzt der Europäer,„der in dieſem ſchönen Thale wohnen ſoll; bin ich hier recht oder nicht?“
„Eugen Normand,“ antwortete der Pflanzer,„iſt mein Nachbar und wohnt in dieſem angrenzenden Gebäude.“
Er fipirte bei dieſen Worten den Ankömmling mit ſeinem durchdringenden Blicke. Je länger er aber ihn betrachtete, deſto größres Wohlwollen überzog ſein ſchönes männliches Antlitz.
„Wenn mich nicht Alles trügt,“ ſprach er endlich, „und die Beſchreibung meiner franzöſiſchen Freunde einigermaßen Stand hält, iſt Euer Name Ruffus Günther.“
„Und wenn mich nicht Alles trügt,“ erwiederte Ruffus, mit ſchöner Freude,„ſo ſeid ihr Georg Falkland.“
„An mein Herz, edler Freund!“ rief nun Georg, die Arme ausbreitend und den Deutſchen mit freudi⸗ ger Rührung an ſich preſſend.
„So iſt endlich doch unſer ſchönſter Wunſch in Erfüllung gegangen,“ rief er,„wir haben Dich, treue Seele, und nichts auf Erden ſoll uns wieder trennen.“
„Wenn ich bei Euch ein Plätzchen finden kann,“ antwortete Ruffus,„wie gern! Bei Euch allein, Ihr Edeln, in dieſem freien herrlichen Lande kann ich den Frieden wiederfinden, den ich in der alten Welt verloren habe.“
„Himmel,“ fuhr Georg freudenerfüllt fort,„wie wird ſich der Eugen freuen und Valerie und meine gute Victorine. Kommt, Freund, kein Augenblick iſt
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