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taillone zuſammen zu bringen, welche ſich in geſchloſ⸗ ſenen Quarrés zurückziehen. Aber die Anzahl der anſtürmenden Feinde iſt zu unermeßlich. Von allen Seiten umringt, angegriffen und niedergeſchmettert, ſtürzen die Grenadiere gliederweiſe zu Boden. Ein Quarré nach dem andern wird durchbrochen und nie⸗ dergemacht. Nur zwei derſelben, von den tapfern Generalen Petit und Pelet von Morrand commandirt, halten felſenfeſt zuſammen und machen das Terrain noch geraume Zeit ſtreitig, bis auch ſie dem Schick⸗ ſale der übrigen erliegen, aufgelöſt und in dem bran⸗ denden Strome mit fortgeriſſen werden.
Ein einziges Reſervebataillon, der letzte Ueberreſt der berühmten Granitcolonne von Marengo, iſt mit⸗ ten unter dem ungeſtümen Wogen der Armee uner⸗ ſchütterlich geblieben. In die Reihen dieſer Tapfern, von dem heldenmüthigen Cambronne befehligt, begiebt ſich Napolevn. Er läßt ſie ein Viereck bilden und führt ſie dem Feinde entgegen. Alle Marſchälle und Generäle, Ney, Suult, Bertrand, Drouot, Carbineau, Flahaut, Labedoyere, Gourgaud, ziehen ihre Degen und werden gemeine Soldaten.
Die Grenadiere, welche nie für ihr Leben zittern, erbeben bei der Gefahr, in welcher ſie ihren Kaiſer ſehen.
„Zurück, Sire,“ ruft es von allen Seiten,„der Tod will Sie nicht!“
Der Kaiſer beharrt bei ſeinem Vorſatze und be⸗ fiehlt Feuer zu geben. Da fällt ihm der Marſchall Soult in die Zügel.
„Sire,“ beſchwört er den großen Unglücklichen, „man wird Sie gefangen nehmen und nicht tödten.“
Da gelingt es den Generalen, den Kaiſer mit ſich fort zu reißen. Noch einmal wirft er einen Blick nach ſeiner Garde.


