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Schlachtlinie, preußiſche Cavallerie bricht herein und überſchwemmt die Ebenen.
Bülow drängt immer heftiger vor, der Graf Lo⸗ bau weicht zurück. Bald wird die Uebermacht der Preußen ſo unermeßlich, daß die franzöſiſche Garde eine Frontbewegung machen muß, um den ungeſtümen Angriffen der Preußen zu begegnen.
Wellington, ſobald er ſich von der Garde befreit ſah, ſchickte ſogleich zweitauſend engliſche Reiter vor, welche zwiſchen der Kaiſergarde und dem franzöſiſchen Centrum hindurchbrachen und eine außerordentliche Verheerung und Unordnung in dem franzöſiſchen Heere hervorbrachten. Die ganze engliſche Linie ergriff wieder die Offenſive und achtzigtauſend Engländer und ſech⸗ zigtauſend Preußen drangen im Sturmſchritte gegen die gelichteten, in Unordnung gerathenen, zurückwei⸗ chenden franzöſiſchen Colonnen.
Noch wäre Rettung geweſen, hätte Napoleon ſeine Gardecavallerie beſeſſen, die zu frühzeitig an dem Kampfe Theil genommen. Aber der Kern dieſer treff⸗ lichen Cavallerie war bei ihren Angriffen auf die eng⸗ liſchen Suarrés zu Grunde gegangen.
Der Kaiſer, Augenzeuge dieſer unerhörten Nieder⸗ lage, bot Alles auf, die Ordnung wieder herzuſtellen. Nach allen Seiten flogen ſeine Adjutanten und Or⸗ donnanzofficiere. Alles war vergebens. Weder Be⸗ fehle noch Bitten wurden mehr gehört. Die herein⸗ brechende Nacht vermehrte die beiſpielloſe Verwirrung.
Eugen war vom Kaiſer mit Verhaltungsbefehlen zu den Colonnen des Grafen Erlon, welche ſich nebſt den Garden noch in ziemlicher Ordnung zurückzogen, geſchickt worden. Nur mit Mühe gelang es dem Jüngling, ſich durch die entgegenſtrömenden Kriegs⸗ völker Bahn zu brechen. Endlich traf er auf Erlon
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