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Verwundete, die noch einige Schritte zu gehen vermögen, kehren in's Gefecht zurück und tauſend und abertauſend Stimmen rufen:„En avant! En avant!“
Ein unerforſchliches Geſchick wollte es aber, daß es nicht Grouchy, ſondern Blücher war, der mit dreißigtauſend Preußen in die Linie rickt und die Armeen Wellington's und Bülow's verbindet. Der greiſe, unermüdliche preußiſche Feldmarſchall dringt mit ſeinen durch bodenloſe Wege ermatteten Schaaren ſogleich im Sturme gegen la Haye vor.
Der bereits geſchlagene britiſche Feldherr athmet von Neuem auf. Mehre ſeiner Obſervationscorps, durch die Ankunft Blücher's disponibel gemacht, bre⸗ chen hervor. Die ganze engliſche Linie ergreift wie⸗ der die Offenſive, auch Bülow dringt neu ermuthigt vorwärts.
Mehre franzöſiſche Regimenter bei la Haye, welche der Uebermacht und dem ungeſtümen Angriffe Blücher's nicht widerſtehen können, ſind die erſten, die zurück⸗ weichen. Der preußiſche Feldmarſchall erſtürmt dieſe wichtige Poſition. Die franzöſiſche Cavallerie, durch ihre ununterbrochenen Chargen gegen die engliſchen Quarrés ſchrecklich mitgenommen, beginnt zu wanken.
Napoleon, welcher das Zurückweichen der Regi⸗ menter bemerkt, und dem es von äußerſter Wichtigkeit iſt, das Vertrauen ſeiner Cavallerie wieder herzuſtellen, tritt ſelbſt an die Spitze von vier Bataillonen Garde und rückt in Front vor la Haye vor. Zu gleicher Zeit befiehlt er, Hougomont ebenfalls in Front an⸗ zugreifen. Der General Friant erhält den Befehl, mit vier Bataillonen der mittlern Garde die Cavallerie zu unterſtützen. Dieſe vier Bataillone werfen Alles nieder und die franzöſiſche Reiterei dringt von Neuem gegen die engliſchen Linien. Neue Gardebataillone


