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General, daß das Centrum der Preußen, welches am Weiteſten vorgeſchoben iſt, nicht gehörig unterſtützt wird, ſogleich attakirt er daſſelbe, durchbricht und wirft es zurück. Aber die beiden Flügel von Bülow's Armee, welche durch die ſchlechten Wege zurückgehalten wurden, treten in dieſem Augenblicke in die Linie und ſuchen das Corps des Grafen Lobau zu überflügeln.
Der franzöſiſche General, fürchtend turnirt zu wer⸗ den, geht zurück, das Feuer der Preußen verdoppelt ſich und die preußiſchen Kugeln fliegen bis auf die Straße bei belle Alliance, wo der Kaiſer mit ſeiner Garde ſteht.
In dieſem bedenklichen Momente befiehlt Napo⸗ levn dem General Duhesme, mit zwei Brigaden jun⸗ ger Garde und vierundzwanzig Kanonen dem Grafen Lobau zu Hülfe zu eilen. Rach einer Viertelſtunde eröffnet dieſe furchtbare Batterie ihr Feuer und ge⸗ winnt bald die Oberhand. Nichtsdeſtoweniger verſu⸗ chen die Preußen, ſich über den rechten franzöſiſchen Flügel auszudehnen. Da ſchickt der Kaiſer den Gene⸗ rallieutenant Morand mit vier Bataillonen alter Garde und ſechszehn Kanonen zur Unterſtützung und zwei Regimenter alte Garde faſſen vor Planchenvit Poſto. Kaum hat die Garde am Kampfe Theil genommen, als dieſer zu einem der furchtbarſten wird. Die Preu⸗ ßen werden überflügelt und Bülow auf ſeiner ganzen Linie zurückgeworfen. Die Franzoſen rücken vor und beſetzen die Stellungen, welche der preußiſche General verlaſſen hat.
Es iſt ſieben Uhr. Bereits ſind zwei Stunden verfloſſen, ſeit die Franzoſen la Haye Sainte in Sturm genommen und die linke Flanke der Englän⸗ der überflügelt haben. Die leichte franzöſiſche Caval⸗ lerie dringt immer weiter vor und gewinnt immer


