Teil eines Werkes 
15. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 3. Band (1854)
Entstehung
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Paſſagiere in's Meer warf. Auch Eugen befand ſich darunter.

Jetzt gilt's, ſprach ſchnell entſchloſſen, der Sachſe; von hier getraue ich mir das Ufer zu erreichen und Hülfe herbei zu ſchaffen!

Mit dieſen Worten war er mit Einem Satze aus dem Bvote und kämpfte gegen die Wellen, um das Land zu gewinnen. Wiederholt warfen den Kühnen die Wellen in's tiefre Meer zurück. Er ließ ſich nicht abſchrecken, wiederholte immer von Neuem ſeine Ver⸗ ſuche, bis es ihm endlich gelang, ein von den Fel⸗ ſenwänden in's Meer herabhängendes Geſträuch zu er⸗ haſchen. Mit Hülfe deſſelben ſchwang er ſich vollends auf's feſte Land.

Hier war ſein Erſtes, Lärm zu ſchlagen, indem er den Untergang des Bootes verkündete. Sogleich warf ſich eine Anzahl der tüchtigſten Schwimmer in Kähne und ſtachen muthvoll zur Rettung der Verun⸗ glückten in's Meer. Auch der junge Sachſe befand⸗ ſich unter ihnen. Es gelang ihm, zwei von den aus dem Boote Geſtürzten aufzufiſchen und glücklich an's Land zu bringen. Es waren dies Eugen und einer der Paſſagiere.

Als Erſterer einigermaßen wieder zu ſich ſelbſt ge⸗ kommen war und ſeinem Retter mit Hand und Mund dankte, preßte dieſer den Jüngling mit inniger Bewe⸗ gung an ſein Herz.

Wie? frug er, im Tone ſanften Vorwurfs,hat mich Eugen ſo ſchnell vergeſſen?

Ruffus! rief außer ſich der Jüngling, der jetzt in ſeinem Retter ſeinen verſchollenen Dresdner Freund, den Bruder ſeiner verſtorbenen Geliebten, an der Sprache wieder erkannte, und ihm freudetrunken an