Teil eines Werkes 
15. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 3. Band (1854)
Entstehung
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nachgelaſſen, munter Jungens, wir kommen bald in das Bereich der Strandwellen; das ſind Meerharpyen. Nur den Kopf nicht verloren, wenn er auch naß wird!

Das kaum zwei Handbreit Bord haltende Boot bewegte ſich jetzt ſichtbar dem Lande zu. Der Leucht⸗ thurm rückte immer näher und beleuchtete die dunkle Fluth. Von Zeit zu Zeit ſchlug eine Welle in den Schiffsraum, doch war es bisher der thätigen Schiffs⸗ mannſchaft immer gelungen, das Waſſer wieder aus dem Boote zu entfernen.

Eugen, unermüdlich mit ſeiner Ruderſtange be⸗ ſchäftigt, hatte bis jetzt keine Zeit gehabt, ſich um die fremden Paſſagiere zu bekümmern. Seine Auf⸗ merkſamkeit war allein dahin gerichtet, aus allen Kräften mitzuwirken, daß das Fahrzeug flott erhalten werde.

Der Hochbvotsmann fuhr fort, ſein Steuerruder zu lenken, die nöthigen Befehle zu ertheilen und ſich von Zeit zu Zeit mit dem jungen Manne aus Sach⸗ ſen zu unterhalten.

Schon hatte ſich das Boot dem Landungsplatze ungefähr tauſend Schritte genähert, als die von Cob⸗ bet ſchon lang befürchteten Wellen heranbrauſten. Die erſte hob das Schiff im Augenblick zu einer äußerſt bedeutenden Höhe, die zweite warf es wieder in einen Abgrund. Die Lage des Bootes ward immer gefähr⸗ licher. Schon vermochte die Schiffsmannſchaft beim angeſtrengteſten Fleiße nicht mehr, das in das Schiff geſtürzte Waſſer wieder zu entfernen. Die Waſſer⸗ maſſe ſtieg im innern Schiffsraume in größter Schnelle bis zu einer furchtbaren Höhe, als ein neuer Wellen⸗ berg heranwogte und einen Theil der Ruderer und