Teil eines Werkes 
15. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 3. Band (1854)
Entstehung
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mann,wo ſteckt die Penelope, unſer Montebello faßt die armen Schlucker nicht.

Wieder tönte das Sprachrohr durch die Nacht.

Keine Antwort erfolgte.

Hat denn der Berends den Kopf verloren, frug der Hochbootsmann,ſtellt ſonſt ſeinen Mann; Allons, noch einmal eine Frage in die Nacht.

Von Neuem dröhnte das Sprachrohr über die Wellen. Da erſcholl nach einer ziemlichen Pauſe die Antwort der Penelope aus weiter Ferne.

Ha, ſprach der Steuerlenker, mit einer Reſig⸗ nation, die für Eugen nicht eben angenehm klang, da können wir uns alleſammt auf das Salzbad ge⸗ faßt machen. Der Berends hat's am jüngſten Tage zu verantworten. Hat er denn heute Abend zu tief in den Grognapf geguckt?

Nach unendlicher Anſtrengung gelang's dem Monte⸗ bello noch zum glücklichen Augenblicke an das fremde Schiff anzulegen.

Wie viel Mann? frug der Hochbvotsmann.

Vierzehn Matroſen und zehn Paſſagiere, war die Antwort.

Iſt nur Platz für zwölf, fuhr der Führer des Montebello fort,wer zuerſt kommt, mahlt zuerſt.

Ob dieſer kategoriſchen Reſolution entſtand ein lautes Jammergeſchrei auf dem den Sinken nahen Schiffe. Jeder flehte um Himmelswillen in das Ret⸗ tungsboot mit aufgenommen zu werden. Die Paſſa⸗ giere liefen verzweiflungsvoll auf und nieder, während die Matroſen unverweilt in's Meer ſprangen und an dem Montebello in die Höhe kletterten. 5

Iſt es denn keine Möglichkeit? frug Eugen, den das Jammergeſchrei auf das Heftigſte erſchütterte,die Unglücklichen mit aufzunehmen? Die Penelope kann