Teil eines Werkes 
15. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 3. Band (1854)
Entstehung
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Sollte man nun glauben, fuhr der Erzähler fort,daß man die Nichtswürdigkeit beging, die Un⸗ glücklichen auszuliefern? An demſelben Abend wurden noch neun Perſonen bei Fackelſchein erſchoſſen.

Wie! rief die zweite Geſtalt,einer ſolchen Bar⸗ barei konnte ſich dieſer öſterreichiſche General ſchuldig machen?

Was weiter, bemerkte der Andere ruhig,der Graf that ſeine Pflicht, indem er ſtreng war, die Mailänder aber bezeigen eine nichtswürdige Feigheit, indem ſie ihre eigenen Landsleute ausliefern.

Eugen hatte die zwei Sprechenden längſt an ih⸗ ren Stimmen erkannt, es waren die Generale Drouot und Cambronne, welche dem Kaiſer nach Elba ge⸗ folgt waren. Er trat daher aus ſeiner Vertiefung hervor und grüßte die Freunde.

Was Teufel, Normand, frug Cambronne ver⸗ wundert,Ihr hier, in Nacht und Sturm? Ich glaubte, Ihr zöget heut' tapfer an dem Siegeswagen der himm⸗ liſchen Paulette.

Kann noch Rath werden, antwortete lächelnd der Gefragte;aber ich war von je ein Liebhaber der Romantik und hoffte von hier einen Seeſturm mit Muße betrachten zu können. Hat der Ball ſchon begonnen?

Allerdings, ſprach Dronot,wenn ich nicht irre, ſeid Ihr auch vermißt worden. Auf den Parkets der Tanzſäle galt von je die junge Garde mehr als die alte, eilt daher, eh' Ihr in Ungnade fallt.

Iſt der Kaiſer auf dem Balle? frug Eugen weiter.

Er war es, ſprach Cambronne,aber nur auf kurze Zeit, das Geſicht des Obriſten Campbel trieb ihn in die Flucht. Er kann die Engländer einmal