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nicht vertragen, zumal dieſen Obriſt, über den heut⸗ zutage die Welt noch nicht im Klaren, ob er als Botſchafter Englands oder als Spion des brittiſchen Cabinets auf Elba fungirt.“
„Wenn der Kaiſer nicht mehr zugegen iſt,“ ſprach Eugen kurz entſchloſſen,„kümmert mich der ganze Ball nicht, ſammt der reizenden Paulette. Ich bleibe bei Euch, Generals, wenn Ihr es geſtattet. Keine Nachrichten aus Paris?“
„Die Pariſer,“ antwortete Cambronne,„ſcheinen jetzt zu der Einſicht gekommen zu ſein, daß ſie beſſer gethan hätten, ihre Stadt kräftiger zu vertheidigen gegen die Koſaken, welche dieſen Schattenkönig auf den Thron geſetzt haben. Wir Inſulaner ſind unter den dreißig Millionen Franzoſen noch die Glücklich⸗ ſten und werden von ganz Frankreich beneidet. Das Miniſterium Blacas geht dermalen ordentlich ſyſtema⸗ tiſch zu Werke, das Land zu ruiniren und die Fran⸗ zoſen vor den Augen Eurvpa's in den Staub zu treten.“
„Was mich von dieſer Regierung am Meiſten em⸗ pört,“ ſprach Drouot,„iſt, daß ſie bereits den Trak⸗ tat von Fontainebleau ſchamlos gebrochen hat. Schon ſeit zwei Monaten iſt der Zahlungstermin der erſten Rate des Jahrgeldes abgelaufen, welches Frankreich dem Kaiſer zu zahlen hat, und noch iſt kein Centime eingelaufen. Napoleon iſt deshalb bereits in bedeu⸗ tende Geldverlegenheit gekommen. Er hat den Sold der Truppen herabſetzen und den Einwohnern eine außerordentliche Steuer auferlegen müſſen, deren Ein⸗ treibung mit mancherlei Aergerniß verbunden war. Alles dies hat den Kaiſer in letzter Zeit ſehr ver⸗ ſtimmt. Er iſt ſichtbar unfreundlicher und menſchen⸗ feindlicher geworden.“


