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Platte, wo ſich der Jüngling befand. Er achtete nicht darauf; im Gegentheil ſchien ihn dieſes Wellenſpiel zu ergötzen. „Wie dieſer Fels,“ ſprach er endlich,„unverletzt bleibt von den zahlloſen Wellen, die feindlich gegen ihn anſtürmen: alſo wird auch Er unverletzt bleiben von den Wellen der Verläumdung, die jetzt aus allen Schmutzwinkeln Europa's gegen ihn anſpülen, und wie dieſer Fels Jahrtauſende überdauert hat in ſtol⸗ zer Sicherheit, wird auch Er daſtehen in ſeiner un⸗ antaſtbaren gewaltigen Größe.
„Sonderbares, räthſelhaftes Geſchick,“ fuhr er nach einer Pauſe fort,„wie nahe die Wiege und das — Grab. Der Donner einer Kanone trägt hinüber zu den Thürmen von Ajacciv.“
Der Abend ward immer dunkler, die tobende Waſſerwüſte immer ſchwärzer. Der Leuchtthurm ragte wie eine Feuerſäule durch die Nacht. Von Zeit zu Zeit wehten einzelne Töne Ballmuſik, vom Sturm ge⸗ trieben, von Porto Ferrajo ei Sie mahnten zum Aufbruch. Eugen war eben im Begriff, ſeine Warte zu verlaſſen, als zwei dunkle Geſtalten die enge Felſentreppe herabſtiegen. Der Jüngling, ob dieſes ſeltſamen Beſuches verwundert, nahm wieder Platz auf der Steinba
„Ich halte es nicht aus in dieſer verführeri⸗ ſchen Atmoſphäre von ſüßen Melodien und reizenden Nymphen,“ ſprach die eine Geſtalt,„der Schlachten⸗ donner liegt mir noch zu ſehr in den Ohren. Nur wenn ich das Meer branden höre in dunkler Nacht, wird mir wieder wohl.“
„Dort liegt Frankreich,“ meinte der andre Grau⸗ mantel,„und dort Italien, die Wiege unſres Ruhmes, wo meine Batterien im Siegs⸗ und Jubeltone ſangen.“


