Teil eines Werkes 
15. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 3. Band (1854)
Entstehung
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Erſtes Rapitel.

Mi dumpfem Brauſen brachen ſich die vom Sturm gepeitſchten Wellen des Mittelmeeres an den Felſen⸗ ufern von Porto Ferrajv. Der Abend begann her⸗ einzubrechen; ſchon wurden die Lichter des alten Leucht⸗ thurms, welche weit über das Meer hinaus den ret⸗ tenden Schimmer ſandten, angezündet, als ſich Eugen noch immer nicht von dem grofartigen Anblicke los⸗ reißen konnte, welchen das nralte, gewaltige Meer gewährte.

Er befand ſich auf einem Felſenvorſprunge, wel⸗ cher wie eine ſteinerne Baſtei eine ziemliche Strecke in das Meer hinausreichte. Dunkel, mit unheimli⸗ chem Grollen wogte das gewaltige Element zu ſeinen Füßen. Vergebens bemühten ſich die brandenden Wel⸗ len, den trotzigen Felſen, der ihnen ſo kühn die Stirn bot, loszureißen und in den Wgrund des Meeres zu ſtürzen, aber es war dies eine ſeit Jahrtauſenden ver⸗ gebliche Arbeit.

Eugen ſaß einſam auf einer in den Felſen ge⸗ hauenen Bank und ſchien ganz in dem Anſchauen des grotesken Abendbildes verſunken. Immer neue Wo⸗ gen rollten heran, immer dunkler und wilder wurden ſie. Zuweilen ſpritzte der weiße Schaum bis auf die