Teil eines Werkes 
14. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 2. Band (1854)
Entstehung
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überſchaute,als befänden ſich da Perſonen darunter, die keinen ſo großen Anſpruch auf Entſchädigung ha⸗ ben können. Ihr Verdienſt, ſo viel ich mich erin⸗ nere, beſteht nur darin, im Auslande Schulden ge⸗ macht zu haben.

Wenn ſie uns auch keine weſentlichen Dienſte ge⸗ leiſtet haben, fiel die Angouleme wieder ein,ſo verdienen ſie ſchon deshalb Belohnung, zwanzig Jahre lang die rauhe Luft der Fremde der des Vaterlandes vorgezogen zu haben.

Der Miniſter der Finanzen bot gleichfalls ſeine Beredtſamkeit auf, den König zur Unterſchrift der Ordonnanz zu bewegen.

Endlich gab Ludwig nach und ſetzte ſeinen Na⸗ men unter das wichtige Document. Mit ſehr zufrie⸗ dener Miene verließ der Miniſter das königliche Gemach.

Kaum war er fort, als ſich der Polizeipräfect von Paris anmelden ließ.

Soll morgen wiederkommen, entſchied der Kö⸗ nig verdrießlich.

Der Polizeipräfeet, bemerkte ehrfurchtsvoll der Ceremonienmeiſter,wünſcht Ew. Majeſtät in höchſt dringlicher Angelegenheit zu ſprechen.

Sire, gewiß wieder eine entdeckte Verſchwö⸗ rung, ſprach die Herzogin von Angvulème,laßt ihn vor.

Verſchwörung und wieder Verſchwörung! wiederte mißlaunig König Ludwig,Du ſieheſt überall Geſpenſter, Dauphine. Wenn er ſich kurz faſſen will, mag er kommen.

Der Polizeipräfect von Paris ward eingeführt. Er entwarf ein beunruhigendes Gemälde von dem Zuſtande des Landes. Nach ſeiner Meinung war es

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