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den Gliedern und wird von einigen Rädelsführern genährt.“
„Was iſt da zu thun?“ frug Ludwig.
„Mehr Strenge, mein königlicher Herr,“ ſprach Blacas dringend,„das Volk mißbraucht Deine Nachſicht.“
Der Beichtvater kniete vor dem Könige nieder.
„Nur Ein Mittel kenne ich, großer König,“ rief er mit emporgehobenen Armen,„das Giftkraut der Revolution im Keime zu erſticken.“
„Steht auf, mein Vater,“ ſprach Ludwig,„was iſt es für ein Mittel?“
„Nicht eher weiche ich von dieſer Stelle,“ fuhr der Beichtiger beſchwörend fort,„bis Du gelobt, das Mittel zu gebrauchen.“
„Nenne es,“ erwiederte der König,„und ſo daſ⸗ ſelbe heilſam, verſpreche ich, es anzuwenden.“
„Sire,“ flehte der Geiſtliche in erhabenem Tone, „übertrage die Erziehung Frankreichs wieder den hei⸗ ligen Vätern Jeſu.“
„Haben wir die Jeſuiten nicht ſchon einmal aus dem Lande gejagt,“ erwiederte Ludwig,„wegen ihrer gefährlichen Tendenzen?“
„Und ſind für dieſen Frevel auch gezüchtigt wor⸗ den,“ ſprach der Beichtiger im nachdrücklichen Tone; „nie würde die Revolution ihr Schreckenshaupt erho⸗ ben haben, hätte der heilige Orden ſeine ſegensreiche Hand fortwährend über dem Lande halten dürfen.“
„Aber die Franzoſen, die heutigen,“ meinte der König,„was werden dieſe dazu ſagen?“
„Die guten Franzoſen,“ antwortete der Geiſt⸗ liche,„und das ſind nur die, welche es mit Dir und Deinem Hauſe auch wahrhaft gut meinen, werden
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