Teil eines Werkes 
14. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 2. Band (1854)
Entstehung
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eilte ſelbſt hinab und half den Halbzerſchlagenen in die Kutſche, welche ſogleich in vollem Trabe davon rollte.

Achtes Rapitel.

Wider ſaß König Ludwig mit den grünen Sammet⸗ ſtiefeln in ſeinem Armſtuhle. Sein Beichtvater ſtand neben ihm und las ſeit geraumer Zeit Gebete vor. Der König hatte die Hände gefaltet und vernahm die Worte ſeines Beichtigers mit großer Andacht.

Mein königlicher Herr, ſprach der Geiſtliche, nachdem er zu Ende geleſen,die Zeiten werden trü⸗ ber; da iſt der einzige Weg des Heils, daß wir uns mehr und mehr an den Himmel anſchließen.

Ich bin mit den Franzoſen nicht zufrieden, be⸗ gann nach einiger Zeit der König mit düſtrer Miene, ſie machen mir viele Sorge. Es iſt mit dieſem Volke kein Auskommen.

Du biſt zu gütig, mein königlicher Herr, ant⸗ wortete der Beichtiger;verwahrloſte Kinder, ver⸗ irrte Lämmer, die im Begriff ſtehen reißende Wölfe zu werden, find nicht mit Sanftmuth zu regieren.

Man rufe den Miniſter meines Hauſes, ſprach Ludwig.

Der Verlangte trat alsbald in das Zimmer.

Blacas, ſprach der König,der Telegraph ſpricht von Verſchwörungen, die in der Armee aus⸗ brechen ſollen..

Leider, Ew. Majeſtät, antwortete der Miniſter, kann ich dem nicht widerſprechen. Das Gift der Revolution ſteckt dieſer verwilderten Soldateska in