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Der Brigadier ſprang bei dieſen Worten in we⸗ nigen Sätzen nach der Thüre, die er verriegelte. Dann zog er ſeinen Degen, winkte ſeinen Begleitern, die ein Gleiches thaten, und zu Barbanegre gewendet, rief er im Donnertone:
„Im Namen des Geſetzes, Ihr ſeid mein Ge⸗ fangener!“
DerVeteran Napoleon s legte bei dieſer Aufforderung die Arme ruhig über einander und blickte eine Zeit lang mit lächelnder Verachtung auf ſeine drei Gegner herab.
Der Banquier begann von Neuem, den Starrkopf zu ermahnen, ſeinen Widerſtand aufzugeben und den Geſetzen Gehorſam zu leiſten.
„Wenn Ihr höfliche Leute wäret,“ ſprach endlich Barbanegre,„ſo würde ich höflich antworten, aber ſo ſeid Ihr Grobiane und ich bin auch grob.“
Und zum Banquier gewendet frug er nochmals:
„Bin ich entlaſſen?“
Ohne ein Wort weiter zu verlieren, führte jetzt der Brigadier mit ſeiner Klinge einen Streich nach Barbanegre; und die beiden Gensd'armen drangen gleichfalls mit gezückten Degen auf den Gardiſten ein.
„Nun, wie Ihr wollt,“ erwiederte dieſer kurz re⸗ ſolvirt, unterlief gewandt dem Streiche des Brigadiers, packte dieſen mit Löwenkraft beim Schopfe, ſchleppte den Zappelnden an ein Fenſter und warf ihn ohne Weiteres hinab in den Hof.
Alles war faſt das Werk einiger Angenblick. Kaum lag der Brigadier im Hofe, als ſich Barba⸗ negre zu den beiden Gensd'armen wandte. Dieſe verdoppelten jetzt ihre Anſtrengungen, um ihren Chef zu rächen, und drangen mit um ſo größerem Unge⸗ ſtüme auf den Gardiſten ein.
Der Kampf währte indeß nicht lange, bald ereilte


