Teil eines Werkes 
14. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 2. Band (1854)
Entstehung
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ſondern Deiner jetzigen Herrſchaft zu Gefallen, welche durch Dein unſinniges Betragen in Gefahr und Trüb⸗ ſal gerathen iſt. Nur Du allein kannſt Alles wieder gut machen, wenn Du Vernunft annimmſt, keinen weitern Widerſtand leiſteſt und vor Deiner recht⸗ mäßigen Obrigkeit Dich rechtfertigeſt.

Meine rechtmäßige Obrigkeit wohnt auf Elba, erwiederte Barbanegre,was gehen mich die franzö⸗ ſiſchen Facultäten an. Die können das Blaue vom Himmel decretiren, ehe mir ein Wort gefällt.

Ihnen zu Gefallen, fuhr er fort,wollt' ich mich allenfalls knebeln laſſen, Sie waren mir immer ein guter Herr, aber da Sie nicht frei ſind und nur dem Einfluſſe dieſer Satrapen gehorchen, wird nichts aus der Knebelei. Wären Sie unabhängig, würden Sie anders ſprechen, ich weiß es; darum Ein Wort ſo viel wie tauſend, Barbanegre geht nicht in die Falle und iſt nicht ſo dumm, ſeinen Kopf in ein Loch zu ſtecken, aus welchem er nicht wieder herauskäme.

Nochmals verſuchte der Banquier ſeine Autorität geltend zu machen. Er drohte und bat; Alles ver⸗ gebens. Endlich wandte ſich der Brigadier, als er die Unmöglichkeit erkannte, den alten Krieger zum Nachgeben zu bewegen, an Normand.

So gebieten Sie wenigſtens den Uebrigen, ſprach er,daß ſie die Waffen niederlegen und ſich entfernen.

Der Banquier gehorchte und die Landleute, nach⸗ dem ſie zuvor fragende Blicke auf Barbanegre, den ſie wie einen Abgott verehrten, geworfen, leiſteten auch Ge⸗ horſam, gaben ihre Waffen ab und verließen, einer nach dem andern, das Zimmer.

Barbanegre ſtand während deſſen wie eine Bildſäule, und als der Letzte der Seinen ſich entfernt hatte, frug er:

Darf ich auch abtreten?