Teil eines Werkes 
14. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 2. Band (1854)
Entstehung
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wir⸗ Gewalt, und dann mag Jeder ſeinen Kopf in Acht nehmen.

Kaum hatte er dieſe Worte geſprochen, als Barba⸗ negre mit mehrern bewaffneten Landleuten in's Zim⸗ mer trat. Seine Stirn war gefurcht wie im wilden Gefecht und ſeine Augen ſchoſſen unheimliche Blitze.

Herr Banquier, ſprach er,man ſagt mir, Sie wären in Gefahr, dieſe Schergen wollten Gewalt brau⸗ chen. Sagen Sie nur ein Wort, und es iſt uns Allen eine Himmelsfreude, dieſen bourboniſchen Sa⸗ telliten die Knochen ſyſtematiſch zu zerbrechen, daß ihnen ein Beſuch auf Chateauneuf im Leben nie wie⸗ der in den Sinn kommen ſoll.

Der Brigadier und ſeine beiden Begleiter erbleichten.

Unfinniger, erwiederte heftig der Banquier, weißt Du wohl, daß Du Dich um den Kopf redeſt?

Das bleibt ſich gleich, erwiederte Barbanegre mit vieler Ruhe,wenn ich nur vorher auf ein paar Minuten dieſem Büttelvolke auf den Leib darf.

Augenblicklich, fuhr Normand im ſtrengen Tone fort,legſt Du Deine Waffen nieder, und folgſt die⸗ ſen Herren, um Dich bei der Jury von Verſailles über Dein rückſichtsloſes Benehmen die ganze Zeit daher, zu rechtfertigen, oder Du biſt die längſte Zeit Major⸗Domus geweſen.

Die Waffen niederlegen, frug der alte Gardiſt, bin ich denn ein Verbrecher oder bin ich beſiegt wor⸗ den? Was hab' ich begangen, daß man mich zum Sclaven machen will. Ich habe den Kaiſer hoch leben laſſen und thue es noch, denn ihm allein habe ich Treue geſchworen und ein Thor wäre ich, wollte ich mein treues Schwert, das gegen halb Europa gekämpft, dieſen Häſchern zu Gefallen niederlegen.

Nicht ihnen zu Gefallen, ſprach der Banquier,