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doch das Recht beſtreiten, zu Gunſten ſeines Sohnes abzudanken, ſo kann aus dieſer Weigerung großes unglück entſtehen. Noch ſteht der Kaiſer an der Spitze von ſechzigtauſend Mann, welche ihren letzten Bluts⸗ tropfen zu Aufrechthaltung der Rechte ihres Herrſchers vergießen werden.“
Ein ungläubiges Lächeln flog bei den letzten Wor⸗ ten über die Verſammlung. An dem einen Theile des Tiſches ließ ſich ſogar ein verächtliches Geflüſter vernehmen.
Da meldet man die Ankunft des Marſchall Mar⸗ mont, Herzogs von Raguſa. Mehre der am Tiſche Sitzenden ſpringen ſogleich auf und eilen dem„äl⸗ teſten Waffengefährten“ Napoleon's entgegen, ihn mit Händedrücken und Beglückwünſchungen zu empfangen.
Den Kopf erhaben, mit lächelnden Lippen tritt der Herzog von Raguſa in den Saal. Die Abgeord⸗“ neten Napoleon's muſtern ihn mit Blicken der tiefſten Verachtung.
Die Ankunft dieſes Mannes, der ſeinen kaiſerli⸗ chen Herrn am letzten Tage verrieth, vereinfacht die Debatten in dem Maaße, daß die Regentſchaftsfrage gar nicht wieder aufgenommen wird. Die Rückſichten, welche Napolevn's Geſandte geltend zu machen verſu⸗ chen, ſind jetzt nicht mehr vorhanden und alle gegen⸗ ſeitigen Erklärungen werden hierdurch überflüſſig.
Die Mächte geben die Definitiv⸗Entſcheidung, daß von einer bedingungsweiſen Abdankung nicht mehr die Rede ſein könne. Napoleon ſei vom Throne geſtürzt in Folge des Wunſches der Nation und der Armee. Die unbedingte Entſagung müſſe in der kürzeſten Zeit nach Paris geſchickt werden.
Jeden Augenblick langen Depeſchen an, die man mit freudiger Haſt umherreicht. Es ſind Beitrittser⸗


