Teil eines Werkes 
14. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 2. Band (1854)
Entstehung
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nen Teppich überhangenen Tiſche, welcher in der Mitte des Saales ſtand. Ein jeder nahm ſeinen Platz ein.

Der Herzog von Vicenza übergab dem Kaiſer Alexander die Abdankungsurkunde ſeines Herrn, des Kaiſers Napoleon, zu Gunſten des Königs von Rom und der Kaiſerin Marie Louiſe als Regentin.

Der König von Preußen eröffnete die Sitzung. Der Ton ſeiner Stimme Kwar kalt und abgemeſſen.

„Die zeither eingetretenen Ereigniſſe,“ ſprach er, „erlauben den Mächten nicht mehr, mit dem Kaiſer Napolevn zu unterhandeln. Die Wünſche Frankreichs für die Rückkehr ſeiner alten Herrſcher offenbaren ſich von allen Seiten. Der erſte Staatskörper, der Senat, unterſtützt von der Zuſtimmung ſeiner Mitbürger, hat Napoleon des Thrones für verluſtig erklärt. Es kommt den verbündeten Mächten nicht zu, ſich in die Ange⸗ legenheiten der franzöfiſchen Regierung zu miſchen, und der Erklärung des Senats zuwider, dem des Thrones für verluſtig erklärten Napoleon das Recht, über die Krone Frankreichs zu verfügen, zuzugeſtehen.“

Der Marſchall Maedonald nahm ſich der Sache ſeines kaiſerlichen Herrn mit Wärme und Nachdruck an. Er ſetzte die hohen politiſchen Rückſichten aus⸗ einander, welche die verbündeten Mächte beſtimmen müßten, die Entſagung des Kaiſers Napolevn zu Gunſten ſeiner Gemahlin und ſeines Sohnes anzuer⸗ kennen.

„Der Kaiſer Napoleon,“ ſchloß er,„hat die Krone aus den Händen der franzöſiſchen Nation erhalten. Er entſagt derſelben, um einen allgemeinen Frieden möglich zu machen, da die Mächte erklärt haben, er ſei das einzige Hinderniß des Friedens. Der Kaiſer trägt daher kein Bedenken, ſeine⸗Perſon dem Intereſſe Europa's zum Opfer zu bringen. Will man ihm je⸗