Teil eines Werkes 
14. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 2. Band (1854)
Entstehung
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fremden Regierungen bekannt gemachten Schmähſchrif⸗ ten zu reden. Er vergißt, daß ſie in ſeinem Innern abgefaßt worden.

„So lange das Glück ihrem Monarchen ſich treu erwies, ſind dieſe Menſchen treu geblieben und keine Klage über Mißbrauch der Macht hat man vernommen.

„Hätte der Kaiſer die Menſchen verachtet, wie man ihm vorgeworfen, dann würde die Welt heute erken⸗ nen, daß er Urſache zu dieſer Verachtung gehabt hat.

„Er hatte ſeine Würde von Gott und der Nation. Nur ſie konnten ſie ihm nehmen. Er hat ſie immer als eine Bürde betrachtet; und als er ſie annahm, geſchah es in der Ueberzeugung, daß er allein der Mann ſei, ſie würdig zu tragen.

„Das Glück Frankreichs ſchien in dem Schickſale des Kaiſers zu ruhen. Heute, da das Glück ſich gegen ihn entſchieden, könnte einzig der Wille der Nation ihn bewegen, länger auf dem Throne zu blei⸗ ben. Muß er ſich als das einzige Hinderniß des Friedens anſehen, ſo bringt er willig das letzte Opfer.

„Er hat demnach den Fürſten von der Moskwa und die Herzöge Vicenza und Tarent nach Paris ge⸗ ſchickt, um die Unterhandlungen einzuleiten.

„Die Armee kann ſicher ſein, daß die Ehre des Kaiſers nie mit dem Glücke Frankreichs im Wider⸗ ſpruche ſtehen wird.“