Teil eines Werkes 
14. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 2. Band (1854)
Entstehung
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zog von Raguſa hat ſeinen Waffengefährten dieſes Gefühl nicht eingeflößt. Er iſt zum Feinde überge⸗ gangen. Der Kaiſer kann die Bedingungen nicht gut heißen, unter welchen er dieſen Schritt gethan. Er kann Leben und Freiheit nicht der Gnade eines ſeiner Unterthanen verdanken.

„Der Senat hat ſich erlaubt, über die Regierung Frankreichs zu verfügen. Er hat vergeſſen, daß er dem Kaiſer die Macht verdankt, welche er gegenwär⸗ tig mißbraucht; daß der Kaiſer einen Theil ſeiner Mitglieder aus den Stürmen der Revolution gerettet, den andern aus dem Dunkel gezogen, und gegen den

Haß der Nation geſchützt hat.

„Der Senat gründet ſich auf die Artikel der Ver⸗ faſſung, um dieſe umzuſtürzen. Er erröthet nicht, dem Kaiſer Vorwürfe zu machen, ohne zu bedenken, daß er ſelbſt, als erſte Staatsbehörde, an allen Er⸗ eigniſſen Theil genommen hat.

„Er geht ſo weit, daß er den Kaiſer einer Ver⸗ fälſchung der Aeten bei ihrer Bekanntmachung zu be⸗ ſchuldigen wagt. Die ganze Welt weiß, daß der Kaiſer ſolcher Kunſtgriffe nicht bedurfte. Ein Wink war Befehl für den Senat, der immer mehr that, als man von ihm verlangte.

„Der Kaiſer iſt immer für die Vorſtellungen ſeiner Miniſter zugänglich geweſen, und er erwartete von ihnen, unter ſolchen Umſtänden die unbeſchränkteſte Rechtfertigung der von ihm ergriffenen Maßregeln. Wenn Enthuſiasmus ſich in die Adreſſen und öffent⸗ lichen Reden gemiſcht hat, ſo iſt freilich der Kaiſer getäuſcht worden. Aber die, welche ſolche Sprache geführt, müſſen ſich ſelbſt die Folgen ihrer Schmeiche⸗ lei zuſchreiben.

„Der Senat erröthet nicht, von den gegen die