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officiellen Acte Ihrer Abdankung, bitte ich Sie, mir zwei Großofficiere des Reichs mitzugeben.“
Napoleon denkt einen Angenblick nach.
„Wohlan,“ ruft er,„ſo mögen Ney und Raguſa Sie begleiten. Marmont iſt mein älteſter Waffenge⸗ fährte.“
„Der Herzog von Raguſa,“ bemerkt Maret,„iſt nicht anweſend. Er commandirt unſre Avantgarde, welche zu Eſſonne lagert. Ich halte den Herzog von Tarent für am Geeignetſten, die Armee würdig zu vertreten.“
Napoleon iſt einen Angenblick unentſchloſſen.
„Maecdonald“ beginnt er nach einigem Nachſinnen, „hat mich nie geliebt; doch es ſei, der Marſchall iſt zu ſehr ein Mann von Ehre, daß er nicht meinem Vertrauen entſprechen ſollte.“
Der Herzog von Tarent wird der Commiſſion beigegeben.
Sire,“ fragt Caulaincourt,„auf welchen Sti⸗ pulationen ſollen wir hinſichtlich der Perſon Ew. Ma⸗ jeſtät beſtehen?“
„Auf keinen,“ erklärt der Kaiſer augenblicklich; „thun Sie, was Sie vermögen, die beſten Bedin⸗ gungen für Frankreich zu erhalten; was mich betrifft, verlange ich keine.“
Die Vollmachten werden ausgeſtellt; bald darauf treten die Marſchälle Ney und Macdonald in's Gemach.
„Gehen Sie, meine Herren,“ ſpricht Napoleon, „und haben Sie blos das Wohl des Vaterlandes im Auge. Vergeſſen Sie nicht auf Ihrer Durchreiſe durch Eſſonne, den Herzog von Raguſa von Allem zu un⸗ terrichten, was hier vorgegangen iſt. Sagen Sie ihm, daß ich ihn zu meinem Vertreter erwählt habe,


