Teil eines Werkes 
14. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 2. Band (1854)
Entstehung
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dem Schloßhofe von Fontainebleau auf und ab. Man erſchrickt vor dem Gedanken, welche mannigfache Ge⸗ fahr dieſes große Unternehmen den Wohnungen zuzie⸗ hen könnte, wo man ſeine Frauen, Kinder, Aeltern und Freunde zurückgelaſſen hat. Man fürchtet durch dieſen tollkühnen Streich, wie man es nennt, ſein Vermögen, ſeinen Rang zu verlieren, die man mit ſo vieler Mühe erworben und noch nicht hat in Ruhe genießen können. Eine Abdankung des Kaiſers ſcheint Vielen ein vortreffliches Auskunftsmittel, endlich auf den Friedenszuſtand zurückzukehren.

Gegen Mittag erſcheint Napolevn und hält wie gewöhnlich Heerſchau über ſeine Truppen. Unbeſchreib⸗ lich iſt der Enthuſiasmus, mit welchem man ihn em⸗ pfängt; nur in ſeiner ihm zunächſtreitenden goldbe⸗ deckten Suite bemerkt man finſtre Geſichter.

Die Revue iſt beendigt. Napoleon kehrt auf ſein Zimmer zurück. Alle anweſenden Marſchälle und Groß⸗ würdenträger folgen ihm. Es entſpinnt ſich eine große und verhängnißvolle Debatte über die Zweckmäßigkeit des Marſches auf Paris. Im Anfang äußert man ehrfurchtsvolle Rathſchläge, dann folgen Vorſtellungen, dann Vorwürfe endlich die unumwundene Erklä⸗ rung, daß man nicht marſchiren werde.

Da ſtand der große unglückliche Mann, verlaſſen von denen, die er groß gemacht und mit Reichthü⸗ mern überhäuft hatte. Um das Erworbene ſich zu bewahren, verließen die Undankbaren ihren Wohlthä⸗ ter in einem Augenblicke, wo er ihrer Unterſtützung am Bedürftigſten war.

Einige Elende vergaßen ſich ſo weit, Drohungen gegen ihren kaiſerlichen Herrn auszuſtoßen. Die Ver⸗ wegenen! Napoleon brauchte an das Fenſter zu tre⸗