Teil eines Werkes 
14. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 2. Band (1854)
Entstehung
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klopft es an der Thüre des Cabinets und Berthier tritt herein.

In ſeiner Hand hält er eine Depeſche, die der Herzog von Raguſa, welcher die Avantgarde comman⸗ dirt, ſo eben durch einen Eilboten überſandt hat.

Der Kaiſer erbricht haſtig das verhängnißvolle Papier.

Der Senat hat Napoleon's Abſetzung aus⸗ geſprochen.

Ruhig lieſt der große Mann dieſes in der Ge⸗ ſchichte beiſpielloſe Dveument von Verrath und Nie⸗ derträchtigkeit zu Ende und es bei Seite legend ſpricht er zu Berthier nur die Worte:.

Halten Sie ſich bereit; morgen marſchiren wir auf Paris.

Der Fürſt von Neufchatel will Etwas erwiedern, aber Napoleon winkt und ſchweigend zieht ſich jener zurück.

Am Morgen des Vierten iſt die Nachricht von Napoleons Abſetzung durch den Senat überall ver⸗ breitet. Das Heer geräth in wilde Gährung.Führ' uns nach Paris, die Verräther zu züchtigen! Die⸗ ſer Ruf ertönt tauſendfältig durch alle Regimenter. Ununterbrochen erſchallt der laute, freudige Zuruf der Garde. Der Befehl zur Verlegung des Hauptquar⸗ tiers auf Ponthiery wird gegeben. Jeden Augenblick erwartet man die Trommeln zum Aufbruch. Ein un⸗ ermeßliches ſiegesfreudigesVive l'empereur! erfüllt die Lüfte.

Aber wie groß die Kampfluſt der Armee, wie trefflich ihr Geiſt iſt, um ſo muthloſer und engherzi⸗ ger zeigen ſich die höchſten Regivnen.

In düſtern Gruppen wandeln die mit Gold und Brillanten bedeckten Marſchälle und Obergenerale auf