Teil eines Werkes 
13. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 1. Band (1854)
Entstehung
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zöſiſche Bataillone die Straße von Clychi, welche vor dem herandrängenden Feinde ſich zurückzogen. Adju⸗ tanten jagten herbei.

Es iſt Blücher, berichteten ſie,welcher mit der ganzen ſchleſiſchen Armee von St. Denis herandrängt.

Da veränderte der Bruder Napoleon's die Farbe. Nur die beiden Marſchälle, nachdem ſie ſich von der furchtbaren Heeresmacht, welche wie ein dunkles Ge⸗ witter am Horizonte der Weltſtadt heraufzog, über⸗ zeugt, blieben ruhig und kaltblütig. Sie ritten zu ihren Corps zurück, zur äußerſten Vertheidigung ent⸗ ſchloſſen.

Es war Mittag zwölf Uhr. Furchtbarer denn je donnerten die Kanonen. Ueberall ſetzten die Fran⸗ zoſen den heldenmüthigſten Widerſtand entgegen. Ob⸗ ſchon den Untergang vor Augen, tönt ununterbrochen ein todesfreudiges vive Empereur! Es war die Abendröthe des untergehenden Kaiſerreichs.

Bereits um ein Uhr erſchienen die erſten Colyn⸗ nen des Kronprinzen von Würtemberg, welche Paris auf der Seite von Charenton angriffen. So war der furchtbare Eirkel geſchloſſen, welcher Tod und Ver⸗ derben gegen die Stadt und ihre heldenhaften Ver⸗ theidiger ſchleuderte. Vom Bonlogner Gehölz bis Vincennes, in ungeheurem Halbkreis rauſchte das flam⸗ menſpeiende Europa heran, um für die zwanzigjährige Schmach Rache zu nehmen. Unzählige Stürme er⸗ folgten gegen alle Höhen und Batterien, und wurden abgeſchlagen; zu Tauſenden ſtürzten die Söhne vom Ural und Kaukaſus, von den Ufern der Donau und der Spree im Angeſicht der Thürme von Paris mit ihrem Herzblute die fremde Erde tränkend.

Vier Stunden lang hielten ſich die Franzoſen mit beiſpielloſer Tapferkeit in allen ihren Stellungen; end⸗