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bürger— Alles dies iſt Euch bekannt. In dieſen Beiſpielen findet Jh das Ende des Krieges und der innern Unruhen. Wo ſollte man es ſonſt ſuchen? Die Erhaltung Eurer Stadt und die Ordnung in derſelben werden den Gegenſtand der Sorge und Be⸗ mühungen ausmachen, welche die Verbündeten im Vereine mit denjenigen Eurer Autoritäten anwenden werden, die des allgemeinen Vertrauens genießen. Die Hauptſtadt wird keine militäriſche Beſatzung er⸗ leiden. Mit dieſen Gefühlen wendet ſich das vor Euern Mauern verſammelte Europa an Euch. Eilet, dem Vertrauen zu entſprechen, welches die Verbünde⸗ ten zu Eurer Vaterlandsliebe und zu Eurer Klugheit hegen!“
Die Proclamation, welche laut vorgeleſen wurde, brachte bei den Meiſten der Anweſenden eine allge⸗ meine Entrüſtung hervor.
„Dieſe Schrift,“ ſprach Joſeph,„iſt eben ſo lüg⸗ neriſch wie ſie aufrühreriſch iſt. In ein paar ruſſi⸗ ſchen Brigaden erkennen wir noch keineswegs das be⸗ waffnete Europa.“
„Ew. Kaiſerliche Hoheit erlauben,“ erwiedert Herr Peyre,„es iſt zuverläſſig die große Schwarzenbergi⸗ ſche Armee, und nicht blos ein Armeecorps; das Hauptquartier Alexander's befindet ſich in Bondy und mmtliche öſtreichiſche und ruſſiſche Garden lagern um daſſelbe.“
„Bah, bah,“ lachte Joſeph,„und wenn auch Schwarzenberg da iſt, gegen den halten wir uns ſchon. Unterdeß kommt der Kaiſer zu Hülfe. Nichts da von Unterhandeln, von Uebergabe; meine Herren Marſchälle an Ihre Poſten!“
Da tönte plötzlich Kanonendonner aus der Ge⸗ gend von St. Denis her und alsbald bedeckten fran⸗
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Stolle, ſämmtl. Schriften. KIII.


