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Marſchall Marmont ſchüttelte den Kopf.
„Für ein Streifcorps,“ ſprach er,„war der An⸗ griff zu gewaltig.“
Da ward der vom Kaiſer Alexander abgeſandte Nationalgardenofficier vorgeführt. Er richtete ſeinen Auftrag aus und überreichte dem Prinzen zugleich die Proelamation des Fürſten von Schwarzenberg an die Stadt Paris. Sie lautete alſo:
„Einwohner von Paris!
„Die verbündeten Armeen befinden ſich vor Euern Thoren. Der Zweck ihres Marſches gegen die Haupt⸗ ſtadt gründet ſich auf die Hoffnung, mit dem franzö⸗ ſiſchen Reiche einen wohlgemeinten und zuverläſſigen Frieden abzuſchließen. Zwanzig Jahre lang hat Eu⸗ ropa Blut und Thränen vergoſſen. Alle Verſuche, dieſem Unglücke ein Ende zu machen, waren vergeb⸗ lich, da die Euch unterdrückende Regierung ſelbſt ein unbezwingbares Hinderniß gegen den Frieden war. Wer unter Euch iſt nicht von dieſer Wahrheit über⸗ zeugt? Die verbündeten Monarchen wünſchen in Frankreich die wohlthätige Macht zu finden, durch welche ihr Bund mit allen Völkern und Regierungen befeſtigt werden kann; und daher kommt es bei den gegenwärtigen Umſtänden Paris zu, den allgemeinen Frieden zu beſchleunigen. Wir erwarten Eure Mei⸗ nung mit Ungeduld, welche durch die unermeßlichen von Euerm Beſchluſſe abhängigen Folgen eingeflößt wird. Offenbart denſelben, und er wird ſogleich in den vor Euern Mauern ſtehenden Armeen Vertheidi⸗ ger finden. Pariſer! Die Lage Eures Vaterlandes, das Benehmen der Bewohner von Bordeaux, die freundſchaftliche Beſetzung von Lyon, das Elend Frankreichs und die wahre Geſinnung Eurer Mit⸗


